«Swiss Export Controls» – Trade Monkey’s Beitrag zum Innosuisse-Projekt

Die Anforderungen ans Trade Compliance Management steigen. Die Digitalisierung, welche die Ausfuhr von Software, Technologien und Dienstleistungen beinhaltet, verändert die Exportkontrolle grundlegend.

Unternehmen müssen deshalb ihre Trade-Compliance-Strukturen entsprechend erweitern. In einem Projekt von Innosuisse, geleitet von der FHGR, entwickelt Trade Monkey dazu ein neues Softwaremodul.

«Swiss Export Controls» – Trade Monkey’s Beitrag zum Innosuisse-Projekt

Neue Herausforderungen bei der Exportkontrolle

Trade-Compliance-Spezialistinnen und -Spezialisten klären innerhalb von Firmen ab, wie sich z. B. die Russland-Sanktionen auf ihre Geschäftsbeziehungen und ihre Exporte nach Russland auswirken. Sogenannte Export Control Officers kümmern sich in grösseren Firmen darum, deren Produkte, Technologien und globale Geschäftsbeziehungen auf Rechtskonformität zu prüfen. Dazu nutzen sie Internal Control Programs (ICP), die vor allem noch auf physische Produkte abgestimmt sind.

Gängige Kontrollprogramme hinken der Digitalisierung nach

Exportgüter bestehen zunehmend in digitaler Form. Softwares, Technologien, virtuelle Angebote usw. werden teilweise nur noch über digitale Plattformen abgewickelt. Und dafür ist die gängige Bearbeitung physischer Exporttransaktionen nicht ausreichend. Zudem kommen laufend neue Fragen zum Thema auf, etwa im Zusammenhang mit Zugriffseinschränkungen auf digitale Plattformen aus Ländern, die mit Embargos belegt sind, oder mit grenzüberschreitenden Mikrotransaktionen datenbasierter Dienstleistungen, wie sie z. B. bei der Instandhaltung 4.0 (Predictive Maintenance) vorkommen.

Repräsentative Befragung von Unternehmen

Betroffene Unternehmen müssen nun schnellstmöglich die technologischen und handelsrechtlichen Veränderungen in ihr Trade-Compliance-Management integrieren. Dieser Schritt ist auf den ersten Blick mit hohen Kosten und mancherorts mit grosser Unsicherheit verbunden. Die konkreten An- und Herausforderungen von Unternehmen wurden deshalb in einer schweizweiten, repräsentativen Studie ermittelt. Untersucht wurden die Relevanz digitaler Angebote und Kanäle sowie Prozesse und handelsrechtliche Einschränkungen grenzüberschreitender digitaler Transaktionen. Die Erkenntnisse aus der Studie fliessen mit detaillierten Analysen von digitalen Wertschöpfungsketten zusammen, worauf unter anderem der von Trade Monkey entwickelte Softwareprototyp basiert, der derzeit von Projektpartnern getestet wird.

Trade Monkey entwickelt Software zur digitalen Exportkontrolle

2024 werden wir ein Softwaremodul auf den Markt bringen, das Unternehmen hilft, Strukturen und Prozesse ihrer Trade Compliance an die digitale Exportkontrolle anzupassen und alle geltenden Bestimmungen zu erfüllen. Die Software «Trade Monkey – Swiss Export Controls» dient auch unerfahrenen Firmen als Tool zur einfachen und sicheren Bestimmung der digitalen Produkte und Dienstleistungen. Nebst umfangreichen Funktionen zur Suche nach Klassifizierungsnummern ist auch integriert, die mittels Fragestellung bedient wird und die Entscheidungsfindung unterstützt. Die Resultate werden archiviert, laufend erweitert und sind jederzeit wieder abrufbar. Für einen unkomplizierten Datenaustausch mit dem ERP-System sorgen Excel-Import und -Export sowie andere Schnittstellen. Bei grösseren Datenmengen ist es auch möglich, auf eine REST-API oder einen gesicherten Filetransfer zurückzugreifen.

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